Der Gemeindekirchenrat (GKR) hat mit seinem Beschluss 12/05/2022 das Projekt genehmigt und damit alle Aktivitäten freigegeben, um ein Konzept zu erstellen, die Bauplanung voranzutreiben und Anfragen zu verfolgen. Wir rechnen nun mit Gesamtkosten (abhängig vom Bronze-, Energie- und Holzpreisen etc.) von 142.000 EUR brutto.

Die erste Ideen- und Strukturplanungssitzung zusammen mit dem Glockensachverständigen, Helmut Kairies, und dem Kirchbauverein, vertreten durch den Vorsitzenden Andreas Schneider, hat am 12.07.2022 um 19 Uhr im Gemeindehaus stattgefunden, bei dem alle gebeten wurden, Ideen und Projektskizzen zu dieser Kampagne zu sammeln (z.B. im Internet).

Folgender Ablauf und folgende Aufgaben wurden in einer ersten Sammlung benannt:

  • Ein Statikerbüro muss die Sanierung des Glockenstuhls berechnen und begleiten. Dann können dessen und die Instandsetzungskosten erst konkret errechnet werden.
  • Zur Kostenerhebung: entweder eine Ausschreibung bei drei Glockenbaufachfirmen oder per begründeter Freihandvergabe regeln. Dasselbe gitt für die Beauftragung einer Glockengießerei.
  • Der Zeitrahmen für das ganze Projekt muss erstellt werden.
  • Ein Glocken-Ausschuss muss sich mit der Chronik zu den Glocken der St. Johanniskirche beschäftigen und die „Glockenzier“ erarbeiten und dem GKR vorschlagen, d.h. welche Texte und Symbole sollen die neu zu gießenden Glocken zieren? Eine erste Idee: die Aufschriften der ursprünglichen Glocken sind bekannt, es wären erste Anhaltspunkte.
  • Das „letzte Läuten“ festlegen. Danach wird der Glockenstuhl saniert. Die festlichen Momente der Rückkehr – Einzug der Glocken in Reichenbach, das Anschlagen der Glocken und Aufziehen in die Glockenstube planen.
  • Zum Abschluss werden die neuen Glocken und die vorhandene Luther-Glocke in die sanierte Glockenstube gehängt und Installation vorgenommen.
  • Am Sonntag, dem 23.06.2024 soll dann das Geläut zum ersten Mal zum GD rufen.
  • Die Verwendung der beiden „alten Glocken“ muss noch festgelegt werden. Die kleine Glocke könnte, nach Antrag von Pfr.i.R. Uwe Mader, an eine polnische Gemeinde verschenkt werden.
  • Sollten die Zeitziele wegen Glockenfehlguss oder mangelnder Finanzierung nicht gehalten werden können, sind Zwischenschritte denkbar, z.B. die Sanierung des Glocken-stuhls und das Einbringen der vorhandenen Lutherglocke. Der Guss der beiden neuen Glocken folgt dann später. So wird ein Scheitern trotz vieler Unwägbarkeiten verhindert.
Ein Glockenausschuss aus den anwesenden Personen wurde gegründet, anwesende Personen: 
Pfr. Christoph Wiesener (GKR-Vorsitzender),
Stefan Aey (stellv. GKR-Vorsitz),
Oliver Weiser (Vorsitzender Kirchbauhütte),
Hubertus Hänsch (GKR),
Roland Hoferichter (GKR),
Knut Lehmann (GKR),
Gudrun Wünschmann (GKR),
Steffen Träger (GKR),
Andreas Schneider (Vorsitzender Kirchbauverein),
Helmut Kairies (Glockensachverständiger).
(12.07.2022) 1. Planungstreffen

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